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Foto: Christian Herrmanny

Gegen ausbeuterische Kinderarbeit

Quelle: Christian Herrmanny
Girasol musste täglich hart arbeiten, anstatt die Schule zu besuchen.

Der Ort Cajamarca ist mit einer Armutsrate von 60% die zweitärmste Provinz Perus. Etwa 40 % der Bevölkerung leidet an Unterernährung. Der Zugang zum Gesundheitswesen ist sehr gering und viele Familien leben in äußerst schlechten Wohnverhältnissen. Die Hälfte der Kinder und Jugendlichen gehen ausbeuterischer Kinderarbeit nach, da das Familieneinkommen nicht ausreicht. Sie sammeln wiederverwertbarem Müll auf Müllhalden, arbeiten in Ziegelbrennereien, waschen Wäsche in kontaminierten und verschmutzten Flüssen und vieles mehr.

Seit 2004 arbeiten wir gemeinsam mit unserem Projektpartner erfolgreich im Rahmen mehrerer Projekte zur Bekämpfung der schlimmsten Formen von Kinderarbeit zusammen, um die Situation der arbeitenden Mädchen und Buben zu verbessern.

Projektaktivitäten

Quelle: Christian Herrmanny
Eigentlich möchten die Kinder einfach nur spielen und dem harten Arbeitsalltag entfliehen

Durch ausbeuterische Kinderarbeit werden die Rechte der Kinder verletzt, wie das Recht auf körperliche Unversehrtheit, Gesundheit und Freizeit, auf eine Umwelt frei von Kontamination und Schutz vor Gewalt. Auch ihr Recht auf Bildung wird verletzt, da die Arbeit den Kindern keine Zeit für den Schulbesuch oder die Hausaufgaben lässt.

Die Kinder im Projekt erfahren mehr über ihre Rechte und erhalten einen leichteren Zugang zu Schulbildung, z.B. durch Übernahme der Schulgebühren. Außerdem werden auch Lehrer und Lehrerinnen in diesem Bereich sensibilisiert, damit auch sie weiterhelfen können. Zusätzlich gibt es Workshops für die Kinder, um ihr Selbstbewusstsein zu stärken, Konfliktlösungsansätze zu trainieren, Alltagsthemen, wie Hygiene aufzugreifen oder auch einfach gemeinsam Fußball zu spielen. Auch auf die Eltern wird im Projekt eingegangen. Gemeinsam mit ihnen werden Strategien erarbeitet, um das Haushaltseinkommen zu steigern, sodass die Mädchen und Buben nicht mehr arbeiten gehen müssen.

Die Kinder sollen so lange wie möglich die Schule besuchen können, die finanzielle Situation der Familien soll verbessert und die Kinder vor Ausbeutung und Missbrauch am Arbeitsplatz zu geschützt werden.


Ja, ich möchte das Projekt „Peru: Gegen ausbeuterische Kinderarbeit“ in Peru unterstützen mit:

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