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Telefonieren und gleichzeitig Gutes tun - mit dem neuen Mobilfunker goood

Die Kindernothilfe Österreich startet eine Kooperation mit dem jungen Mobilfunker goood: Ab sofort kann via goood gleichzeitig telefoniert und ein Kindernothilfe-Projekt im Hochland Boliviens unterstützt werden, das Kinderarbeitern eine Schulbildung ermöglicht.

Herz @KNHÖ
Die Bergarbeiterkinder in Bolivien werden von der Kindernothilfe gefördert. Quelle: Kindernothilfe Österreich

Seit September 2017 ist das junge Mobilfunkunternehmen goood auf dem österreichischen Markt vertreten, ab sofort gehört auch die Kindernothilfe Österreich zu den goood-Partnern. Das Konzept ist einfach: Zehn Prozent des monatlichen Telefontarifes werden automatisch an gemeinnützige Organisationen gespendet. Telefoniert wird dabei über das Netz von A1, dem Marktführer in Österreich. Die Kunden entscheiden bei Auswahl des Tarifes selbst, welcher Einrichtung ihre Spende zugutekommt. Über die Kindernothilfe Österreich kann Bergarbeiterkindern im Hochland Boliviens eine Schulbildung ermöglicht werden.

Claudia Winkler, Mitbegründerin von goood erklärt:

Kooperation mit Mobilfunker goood (Quelle: CLAUDIO FARKASCH)
Das goood-Gründungsteam setzt auf Transparenz und Nachhaltigkeit. Quelle: goood

"Die Integration von Spenden in den alltäglichen Konsum ist ein weltweit wachsender Trend. Die eigene Kaufkraft wird dabei zum Werkzeug, um selbstverständlich Gutes zu tun. Nachhaltige Angebote gibt es bereits in vielen Branchen, im Mobilfunkbereich ist dies neu – eine Lücke, die wir mit goood mobile schließen wollten", erklärt Claudia Winkler, Mitbegründerin von goood den Hintergedanken des neuen Mobilfunkanbieters. "Spielten in der Entscheidung über einen neuen Mobilfunkvertrag bisher vor allem der Preis, Leistungsumfang und die gute Netzabdeckung eine ausschlaggebende Rolle, so haben Kunden nun bei uns die Möglichkeit, über die Wahl des Mobilfunkanbieters soziale Werte auszudrücken, Verantwortung zu übernehmen und zu helfen. Und das ohne zusätzliche Kosten oder Aufwand", so Winkler.

Der Umstieg auf goood selbst wird den Kunden leicht gemacht: "Aus Gründen der Transparenz sind die unterstützen Hilfsprojekte und der Mobilfunk streng getrennt. Die Anmeldung wird dadurch aber nicht schwieriger, inklusive Rufnummernmitnahme geht das in nur drei Minuten", betont die goood-Mitbegründerin. Die im Tarif enthaltenen Spenden werden von der Kindernothilfe selbst eingezogen, auch die Spendenbestätigungen ans Finanzamt von der Hilfsorganisation selbst verschickt. Und: Die Spender werden regelmäßig darüber informiert, wie sich ihr Projekt entwickelt.

Das Projekt:

Hanna beim Steinesammeln @Kindernothilfe Österreich
Kinder und Jugendliche schuften in den Minen. Quelle: Kindernothilfe Österreich

In Bolivien ist Kinderarbeit weit verbreitet. Es ist die Armut, die Kinder und Jugendliche in schwere, oft ausbeuterische Arbeit zwingt. Das Einkommen der Kinder wird schlicht für das tägliche Überleben der Familien benötigt. Für die Unternehmen sind Kinder als Arbeitskräfte billiger als Erwachsene - und stellen weniger Forderungen. So auch in den Bergwerken und Minen in Potosí, im Hochland Boliviens.

Die Arbeitsbedingungen in den Minen sind extrem gesundheitsschädlich – Hitze von 30 bis 40 Grad, Feuchtigkeit, schädliche Stäube und giftige Arsendämpfe, Verletzungsgefahr durch Sprengungen und Bergrutsche. Schon 30-jährige Bergarbeiter sind oft so krank und arbeitsunfähig, dass sie wiederum auf die Unterstützung ihrer Kinder angewiesen sind. Ein Teufelskreis. Denn für arbeitende Kinder ist der Schulbesuch kaum möglich, ohne Ausbildung aber bleibt wieder nur der Weg in ausbeuterische, schlecht bezahlte Tätigkeiten.

Die arbeitenden Kinder und Jugendlichen besuchen zum Teil vor oder nach ihrem harten Arbeitstag die Schule – mit oft mäßigem Erfolg, die Zahl der Schulabbrecher ist groß. Die Kindernothilfe bietet daher gemeinsam mit ihrem lokalen Projektpartner PASOCAP (Pastoral Social Caritas Potosí) 300 arbeitenden Kindern und Jugendlichen eine Anlaufstelle direkt an den Minen. Sie erhalten in einem eigenen Förderzentrum Nachhilfeunterricht, holen versäumten Schulstoff nach, können Sport treiben und werden auch musikalisch und künstlerisch gefördert. Über die Schulen erreicht das Projekt weitere 500 Kinder, die aufgrund ihrer arbeitenden Tätigkeiten Förderbedarf haben und sonst die Schule nicht abschließen könnten.

Unterricht im Förderzentrum @Kindernothilfe Österreich
Im Förderzentrum der Kindernothilfe erhalten die Kinder Unterstützung und Förderunterricht.

10 Prozent des monatlichen Telefontarifes helfen den Bergarbeiterkindern in Bolivien.

Telefonieren und helfen auch Sie - unter www.goood-mobile.at

Herzlichen Dank fürs Mittelefonieren!

 

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