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benefits bags: Taschen für den guten Zweck

Ambitionierte Produktdesignstudenten kreieren Upcycling-Taschen zum Nutzen arbeitender Kinder in indischen Textilbetrieben und unserer Umwelt.

benefits bags_ Unique Taschen aus alten T-Shirts (© benefits)
benefits: Unique Taschen aus alten T-Shirts (© benefits)

In der Pflichtlehrveranstaltung Produkt- und Servicemanagement an der FH Salzburg sind Produktdesignstudenten gefragt, erlernte Konzepte und Prinzipien der Produkt- und Kommunikationspolitik sowie der Geschäftsmodellentwicklung und des Brand-, Customer Relationship- und Innovationsmanagements in einem echten Social Commerce Projekt anzuwenden.

Konkret lautete die Aufgabenstellung an die JungdesignerInnen, ein eigenes T-Shirt-Label zu gründen und via Online-Shop mindestens ein T-Shirt zu verkaufen. Martina, Vivian, Noah und Anastasia haben diese kurzerhand etwas anders interpretiert: Statt neue Shirts mit einem Label zu bedrucken haben sie sich eine andere, nachhaltigere Variante überlegt. Aus alten, nicht mehr verwendeten T-Shirts haben sie hippe Taschen kreiert, den Shirts einen neuen Verwendungszweck gegeben und jedes einzelne Stück zu einem Unikat mit Sozialcharakter gemacht.

Vivian Koydl, Mitbegründerin von benefits (© benefits)
Vivian Koydl, Mitgründerin des Labels benefits (© benefits)

„Wir wollten keine neuen T-Shirts produzieren, die möglicherweise in Kinderarbeit hergestellt wurden. Die Unterstützung dieser Form der Massenproduktion lässt sich mit meinen Moralvorstellungen nicht vereinbaren", erklärt Studentin Vivian Koydl. „Daher haben wir uns entschlossen, mit geringem Materialeinsatz aus etwas Gebrauchtem etwas Neues, Uniques zu machen.“

Vor diesem Hintergrund entwickelten die vier angehenden DesignerInnen & ProduktmanagerInnen Idee, Konzept und Corporate Design des Labels „benefits“ und fertigten insgesamt 100 Taschen an. Die Kollektionen werden über facebook, Instagram und persönliche Empfehlungen beworben und seit Anfang Juni im „benefits“ facebook-Shop zu €12 pro Stück vertrieben. Innerhalb der ersten Woche konnten bereits 20 Stück verkauft werden, und die ambitionierte und visionäre Studentengruppe ist zuversichtlich, ihr selbst gestecktes Verkaufsziel von 100 Taschen zu erreichen.

Um den Nachhaltigkeitscharakter des Projektes um die Dimension des sozialen Engagements zu erweitern, haben sich die vier Studienkollegen entschlossen, 60 % des Erlöses direkt an ein Hilfsprojekt der österreichischen Kindernothilfe weiterzugeben. "Wir haben eine tolle Kooperation mit der Kindernothilfe gefunden: Das Hilfsprojekt, das wir mit unserem Beitrag unterstützen wollen, ermöglicht Mädchen und Buben im indischen Tirupur eine Schulbildung und damit einen Ausweg aus der ausbeutenden Kinderarbeit in der Textilindustrie." In dieser südindischen Region werden 56 Prozent aller exportierten Textilien und Kleidungsstücke produziert und auch immer mehr Kinder werden in den Betrieben beschäftigt und ausgebeutet. Durch das Projekt der Kindernothilfe Österreich erhalten diese Kinder nun die Chance auf Bildung, ein kindgerechtes Leben und bessere Chancen für die Zukunft.

Die Kinder aus Tirupur und das kreative, sozial engagierte benefits bags-Team freuen sich auf Ihren Besuch im facebook-Shop!