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KINDERNOTHILFE-BLOG

Wir informieren Sie über unsere Projekte und teilen Alltagsgeschichten und persönliche Erfahrungen der Kinder und ihrer Familien. Ausserdem berichten wir über Themen wie Kinderarbeit, Kinderrechte und Kindesschutz sowie aktuelle Trends in der Entwicklungszusammenarbeit.

Viel Spaß beim Lesen!

15. August 2021

Locro de papa: Kartoffelsuppe aus Ecuador

Suppen werden in Ecuador zu fast jeder Mahlzeit serviert. Die klassische ecuadorianische Kartoffel-Käse-Suppe locro de papa ist vor allem in der Andenregion und der Hauptstadt Quito sehr beliebt. Von manchen wird sie sogar locro quiteño genannt. Wie bei vielen ecuadorianischen Gerichten variieren die Zutaten und die Zubereitung von einer Stadt zur anderen. Bei einigen Varianten der locro de papa wird frischer Mais in die Suppe gegeben, bei anderen wird gehackter Kohl oder Blattgemüse hinzugefügt. Es gibt sogar eine Variante mit Blutwurst namens yaguarlocro.

Die typische Kartoffelsuppe schmeckt nicht nur den Ecuadoriner*innen. (© RitaE auf Pixabay)
Die typische Kartoffelsuppe schmeckt nicht nur den Ecuadoriner*innen. (© RitaE auf Pixabay)

(für 4 Personen)

Dafür brauchen wir:

1 kg Kartoffeln
1 reife Avocado
1 mittlegroße Stange Lauch
2 Knoblauchzehen
2 Zwiebeln
200 ml Milch
500 ml Gemüsebrühe
1 TL Paprikapulver edelsüß
Salz
Pfeffer
2 EL Olivenöl
100 g Sauerrahm
125 g Schafkäse oder Mozzarella
Zum Garnieren: 1/2 TL Kreuzkümmerl

Und so wird’s gemacht:

Kartoffeln schälen und würfeln.

Fett in einem Topf erhitzen und die Kartoffeln darin 10 Minuten dünsten.

Zwiebel klein schneiden und zu den Kartoffeln in den Topf geben. Unter mehrmaligem Umrühren 5 Minuten weiterdünsten, ohne dass die Kartoffeln und Zwiebeln braun werden.

Paprikapulver, Pfeffer und Salz hinzufügen und mit Gemüsebrühe und Milch aufgießen. Alles aufkochen und bei schwacher Hitze 25 Minuten köcheln lassen.

Käse und Avocado-Fruchtfleisch würfeln und in die Suppe geben.
Lauch in kleine Ringe schneiden, anbraten und ebenfalls zur Suppe geben.
Den Sauerrahm dazugießen und noch ein paar Minuten köcheln lassen.

Die Ecuadorianer*innen streuen gerne noch ein bisschen Kreuzkümmel darüber und reichen gerösteste Maiskörner dazu.