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Kind in Tagesstätte zeigt sein selbstgemaltes Bild. (Foto: Katharina Schabasser)

Ein bunter Ort der Zuversicht

Wie eine kleine, bunte Insel inmitten des tristen Armenviertels Peñalolén liegt die Kindertagesstätte unseres lokalen Kindernothilfepartners. 250 Kinder aller Altersstufen finden hier täglich einen Ort, an dem sie liebevoll betreut und gefördert werden – keine Selbstverständlichkeit für die Mädchen und Buben aus sehr schwierigen Familienverhältnissen.

Peñalolén im Osten von Santiago de Chile liegt an den Hängen der Anden. Zuwandererfamilien haben einst das Land besetzt und hier ihre Häuser errichtet. Heute sind die Straßen von Peñalolén ein gefährlicher Ort. Drogenhandel und Kriminalität sind allgegenwärtig. Arbeit ist schwer zu finden, die meisten Erwachsenen haben weder eine Berufsausbildung noch einen Schulabschluss. Mehr schlecht als recht schlagen sie sich mit mehreren Gelegenheitsjobs auf Baustellen oder als Putzhilfen durch. Auf den chilenischen Mindestlohn von 110 € im Monat kommen sie dennoch nicht.

Frust und Hoffnungslosigkeit bestimmen den Alltag

Die schwierigen Lebensbedingungen wirken sich auf das Zusammenleben in den Familien aus, der Umgang mit den Kindern ist nicht selten grob und gewalttätig. Häufig sind die Mütter alleinerziehend, selbst noch sehr jung und völlig überfordert. Die engen Häuser haben nur einen Lehmboden und bieten in den kalten und regenreichen Wintermonaten wenig Schutz. Es fehlt an Rückzugsmöglichkeiten zum Spielen oder Lernen. Die Kinder sind oft krank, können sich schlecht konzentrieren oder leiden an Übergewicht, weil sie zu viel ungesundes - aber eben billiges - Weißbrot bekommen. Obst und Gemüse stehen nur selten auf dem Speiseplan.

Die Qualität der öffentlichen Schulen ist miserabel, der Unterricht durch zwar engagierte aber schlecht ausgebildete und unterbezahlte Lehrer führt zu erschreckend hohen Schulabbruchsraten. Ein Leben wie das ihrer Eltern scheint den Kindern vorbestimmt - ein frustrierender und lähmender Kreislauf.

Viele Dienstleistungen im Gesundheits- und Bildungsbereich müssen aus der privaten Kassa bezahlt werden und sind somit unerschwinglich für die alleingelassenen Familien. Wird ein Elternteil krank oder verliert seine Arbeit, müssen die Kinder durch eigene körperliche, teils schwere Arbeit zum Familieneinkommen beitragen. An ein Weiterkommen in der Schule ist dann ohnehin nicht zu denken.

Eine bessere Zukunft für die Kinder von Peñalolén

Inmitten dieses trostlosen Umfelds gibt die fröhliche Tagesstätte Hoffnung auf eine andere, bessere Zukunft. Die Arbeit der liebevollen und wertschätzenden Betreuer wird von der Überzeugung getragen, dass jedes Kind ein Recht auf Bildung, Schutz vor Ausbeutung und Missbrauch, Freizeit, Spiel und Teilhabe hat. Sie sorgen sich um jedes Kind gleichermaßen und fördern es altersgerecht.

Kindertagesstätte Belen, Projekt 92014

Das buntbemalte Gebäude der Tagesstätte als Insel der Hoffnung. (Foto: Katharina Schabasser)

Die Kleinsten erhalten täglich drei gesunde Mahlzeiten. Ein Gemüsegarten liefert u. a. Tomaten, Gurken und duftende Kräuter. Gemeinsam werden die Pflänzchen gepflegt. So lernen die Mädchen und Buben, woher ihr Essen kommt. Es wird gesungen, getanzt und herumgetobt, damit die Kinder ihr Bewegungsdefizit ausgleichen. Die Entwicklung von Motorik, Sprache und Kreativität steht im Mittelpunkt. Vorschulkinder werden auf ihren Schuleintritt vorbereitet, indem sie Lesen und Schreiben lernen. Schulkinder erhalten Unterstützung bei ihren Hausaufgaben. Kindern, die sich beim Lernen schwer tun, steht ein Förderunterricht offen. Für die vielen jungen Schulabbrecher im Viertel wurde eigens ein Programm ins Leben gerufen. Sie bekommen intensive Hilfe beim Nachholen des Lernstoffs und werden beim Wiedereinstieg in den Schulalltag begleitet, denn nur mit einem Schulabschluss haben sie die Chance, ihre Zukunft erfolgreich zu gestalten.

Auch die Eltern werden gehört

Auch die Eltern finden bei den Betreuern stets ein offenes Ohr, denn diese kennen die schwierigen Lebensumstände meist aus eigener Erfahrung. Sie wissen, dass auch die Mütter und Väter Unterstützung, Mut und Selbstvertrauen für Veränderung brauchen. In monatlichen Elternabenden werden Themen wie Lernschwierigkeiten, Stärkung des Familienzusammenhalts und Gewalt in der Familie offen besprochen und versucht, Lösungsstrategien zu finden.

Damit die Mädchen und Buben auch Orte außerhalb ihres Viertels kennenlernen, organisieren die Betreuer regelmäßig Ausflüge und kulturelle Aktivitäten. Bei Familienfesten für die Kinder, Geschwister und Eltern kann die Mühsal des Alltags kurzfristig vergessen werden.

Projek 92014

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