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Richtiges Händewaschen ist eine der wichtigsten Schutzmaßnahmen gegen den Coronavirus (Foto: Jakob Studnar)

Corona-Krise: Aktuelles aus unseren Projekten

Das neuartige Coronavirus ist zu einer globalen Pandemie geworden und hat nun auch unsere Partnerländer erreicht. Mit dramatischen Auswirkungen auf den Alltag der Menschen, aber auch auf unsere Projektarbeit. Nun stehen Maßnahmen im Vordergrund, um die Kinder, ihre Familien und auch unsere Mitarbeiter zu schützen.

 

Die Kinder und ihre Familien werden auf wichtige Schutzmaßnahmen sensibilisert. (Foto: KNH Partner)
Die Kinder und ihre Familien werden auf wichtige Schutzmaßnahmen sensibilisert. (Foto: KNH Partner)

Familien, die in extremer Armut leben, mit prekären Hygienebedingungen zu kämpfen haben und kaum medizinische Versorgung bekommen, sind dem Virus und all seinen Folgen schutzlos ausgeliefert. Genau um diese Familien und Kinder kümmern wir uns in unseren Projekten in Afrika, Asien und Lateinamerika.

In der aktuellen Situation gilt es, Vorkehrungen zum Kampf gegen das Virus zu treffen und vorhandene Strukturen zu nutzen, um die Schwächsten vor einer Infektion und ihren Folgen zu bewahren. Je nach Lage in unseren Projekländern haben die Partner vor Ort unterschiedliche Maßnahmen gestartet, um Kinder und ihre Familien in dieser Pandemie bestmöglich zu unterstützen. (Die nachfolgenden Informationen werden laufend aktualisert.)

 

Mit Ihrer Spende helfen Sie mit, diese Krise gemeinsam zu überstehen und Kinder weltweit vor dem Coronavirus zu schützen! Ihre Unterstützung ermöglicht unsere Präventionsarbeit für bedürftige Familien in Afrika, Asien und Lateinamerika.


Ja, ich möchte das Projekt „Unterstützen Sie das Projekt „Kinder weltweit vor dem Coronavirus schützen““ unterstützen mit:

damit ein Kind und seine Familie 1 Woche aureichend essen können

damit ein Kind und seine Familie notwendige Hygieneartikel für 2 Wochen haben

damit 2 Monate lang Corona-Aufklärungsarbeit geleistet werden kann

Ich spende einen anderen Betrag.

Meine Spende beträgt: 0 €


 

Die Situation in Afrika

Landkarte, Sambia (Teaser)

Sambia: Risiken werden identifiziert, Menschen aufgeklärt

Mit 267 Covid-19 Erkrankten ist die Zahl in Sambia nach wie vor noch gering. Es gibt ein Versammlungsverbot für Gruppen mit mehr als 50 Personen, Schulen und Universitäten sind geschlossen. Social Distancing muss eingehalten werden. An allen öffentlichen Orten wurden Waschbecken und Seife aufgestellt. Händewaschen vor Betreten von öffentlichen Einrichtungen ist nun Pflicht. Die Projektmitarbeiter treffen sich mit kleinen Gruppen von Menschen und identifizieren mit ihnen gemeinsam Gefahrenstellen für  die Ansteckung mit Corona, wie z.B. Brunnen, kleine Geschäfte, Güter, die geteilt werden, z.B. Fahrräder, Äxte, Wasserschläuche. 

Landkarte, Südafrika (Teaser)

Südafrika: Familien über das Virus informieren

Mittlerweile sind in Südafrika über 10.600 Menschen erkrankt. Das Land steht nun unter einem kompletten Lockdown. Bis Ende März konnten einige unserer Partner vor Ort die Familien in den Projekten über das Corona-Virus und Hygienemaßnahmen aufklären. Einige Selbsthilfegruppen haben in ihren Treffen ebenfalls Wissen über das Virus und über Schutzmaßnahmen verbreitet.

 

Die Situation in Asien

Landkarte Afghanistan, (Teaser)

Afghanistan: Hygienemaßnahmen für die Bevölkerung

In Afghanistan sind knapp 4.700 Corona-Fälle gemeldet. Die Dunkelziffer wird allerdings weit höher geschätzt, allein schon wegen der Nähe zum stark betroffenen Iran. Die Menschen haben kein Vertrauen in ihre schwache Regierung und das marode Gesundheitssystem. Das führt zu teils dramatischen Szenen, in denen Patienten aus Krankenhäusern fliehen und Personal angreifen. Der Kindernothilfe-Partner SERVE klärt die Menschen im Projektgebiet über COVID-19 auf und welche Hygienemaßnahmen beachtet werden sollten.

Landkarte Indien (Teaser)

Indien: Verteilung von Seife, Masken und Nahrung

Indien meldet mittlerweile über 70.800 Infizierte. Es herrscht eine landesweite Ausgangssperre. Zehntausende versuchen verzweifelt, in ihre Heimatdörfer zu gelangen. Unsere Partner klären Kinder und ihre Familien über essentielle Hygienemaßnahmen auf. Es wurden Corona-Präventions-Sets aus Seife, Taschentüchern, gesunden Snacks und Infomaterial, bzw. Schutzmasken und Seife verteilt. Notwendige Physio- oder Sprachtherapien für Kinder werden per Telefon durchgeführt. In Mumbai wurden Essenspakete für 1.300 Familien, die auf der Straße leben, gepackt.

Landkarte Pakistan (Teaser)

Pakistan: Schutz für die Bevälkerung

Pakistan zählt mittlerweile über 32.000 Covid-19-Erkrankte. Schulen, Universitäten, Geschäfte und Parks sind geschlossen. Bereits im Februar starteten die ersten unserer Partner mit der Aufklärung der Bevölkerung zu Corona und wie die Menschen sich schützen können. Es wurden Plakate aufgestellt, Lautsprecherdurchsagen gemacht, Rickschas wurden mit Informationen beklebt und Informationszettel verteilt. Ende März wurden 1.800 Hygiene-Sets verteilt. Diese umfassten Seife, Handtücher und Mundschutz. Über Radio und SMS werden die Menschen weiterhin von unserem Partner RDF über Corona-Maßnahmen und Hygieneanweisungen informiert. Darüber hinaus verteilte RDF 50 mal Schutzkleidung für die Ärztinnen und Ärzte in einem Krankenhaus in Hyderabad. 1.500 Masken stellten sie auch der Polizei zur Verfügung.

Landkarte, Sri Lanka (Teaser)

Sri Lanka: Aufklärung für Selbsthilfegruppen

Mit rund 870 Corona-Fällen ist die Zahl der Infizierten in Sri Lanka vergleichsweise gering. Um eine rasante Ausbreitung zu verhindern, wurden erste Ausgangssperren verhängt. Die Frauen-Selbsthilfegruppen werden genutzt, um Informationen über Hygienemaßnahmen und Social Distancing weiterzugeben.

 

Die Situation in Lateinamerika

Landkarte Bolivien (Teaser)

Bolivien: Projektarbeit per Ferndiagnose

Bolivien berichtet von mehr als 2.800 bestätigten Fällen. Alle Schulen sind mittlerweile geschlossen, Arbeitszeiten wurden eingeschränkt. Die Projektarbeit kann nur noch eingeschränkt stattfinden. Beratungen finden teilweise per WhatsApp statt.

Landkarte Chile (Teaser)

Chile: Begleitung aus der Distanz

In Chile gibt es über 30.000 infizierte Menschen. Alle alle Bildungseinrichtungen sind per staatlicher Verordnung geschlossen, manche Gemeinden befinden sich unter Quarantäne. Die Mitarbeiter unserer Kindertagestätten verteilen Nahrungsmittel an die Familien der Kinder. Informationsarbeit und pädagogische Begleitung erfolgt über Telefon und Internet.

Landkarte Guatemala (Teaser)

Guatemala: Schutzmasken und Desinfektionsmittel verteilt

Auch Guatemala verzeichnet mittlerweile über 1.000 Fälle. Vor allem in den sehr armen Gebieten, wo es an sauberem Wasser und Seife mangelt, breitet sich das Virus schneller aus. Unsere Partner vor Ort verteilen Schutzmasken und Desinfektionsmittel an Risikogruppen. Darüber hinaus werden Hygiene- und Präventions-Kits an Straßenkinder verteilt. Sie sind besonders gefährdet, da die hygienischen Bedingungen auf der Straße katastrophal sind. Außerdem wird über Radio zu Symptomen und Hygienemaßnahmen informiert. Da vor allem die Ernährungssituation sehr prekär ist, versorgen unsere Partnerorganisationen bedürftige Familien mit Lebensmitteln.

 

Sich selbst und andere schützen!

In Sambia ist umfassende Hygieneversorgung kiene Selbstverständlichkeit (Foto: Christian O.Bruch)
In Sambia ist umfassende Hygieneversorgung kiene Selbstverständlichkeit (Foto: Christian O.Bruch)

"Die Pandemie muss weltweit, so wie in Österreich, mit Nachdruck und Verantwortung bekämpft werden – auch und vor allem in Ländern mit nicht flächendeckender medizinischer Versorgung und problematischen Hygienebedingungen. Als Kindernothilfe vertrauen wir auf die Hilfsbereitschaft unserer Unterstützer, mit uns gemeinsam ein Zeichen zum weltweiten Schutz notleidender Kinder und Familien vor Corona zu setzen“, betont Gottfried Mernyi, Geschäftsleiter der Kindernothilfe Österreich.

Helfen Sie uns, diese Krise gemeinsam zu überstehen und Kinder weltweit vor dem Coronavirus zu schützen!

Weltweite Hilfe

Kinder weltweit vor Corona schützen

Die Kindernothilfe Österreich hat einen 50.000 Euro Notfallfonds für Präventionsmaßnahmen für bedürftige Familien in Afrika, Asien und Lateinamerika bereitgestellt. Helfen Sie uns mit Ihrer Spende diese Krise zu überstehen und Kinder weltweit vor Corona zu schützen!

Online spenden
Weltweite Hilfe

Der Kindernothilfe-Notfallsfonds

Weltweit bangen Familien jetzt um ihre Existenz, ihr Einkommen und um die Versorgung ihrer Kinder. Diejenigen, die ohnehin schon unterhalb der Armutsgrenze leben und keinen Zugang zu geeigneter Gesundheitsvorsorge haben, trifft es besonders hart.

An der Seite der Kinder und ihrer Familien
Weltweite Hilfe

Notfallpaten helfen weltweit

Mit Ihrer Notfallpatenschaft schaffen Sie schnelle und unbürokratische Hilfe für Kinder im Katastrophengebiet. Vor allem in Zeiten von Corona ist es wichtig, sofort reagieren zu können.

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