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Flutkatastrophe in Nordindien (Foto: Sushil Kumar Jha, GSBS)

Monsunkatastrophe in Nordindien - Kindernothilfe leistet Fluthilfe in Bihar

(Wien, 18.07.2019) Der nordindische Bundesstaat Bihar wird seit Tagen von sintflutartigen Monsunregenfällen heimgesucht. Die Zahl der Todesopfer bei den Sturzfluten stieg am Mittwoch auf 67 an. Mehr als 55.000 Menschen sind von Überschwemmungen und Erdrutschen betroffen. Tausende stehen auf der Strasse, es fehlt an sauberem Trinkwasser und medizinischer Versorgung. Die Angst und Verzweiflung unter der Bevölkerung ist groß. 
Auch die Kinderzentren des Kindernothilfepartners Partner Gyan Sewa Bharti Sansthan (GSBS) stehen unter Wasser und sind vorübergehend geschlossen worden.  

Der schwer zugängliche nordindische Bundesstaat Bihar grenzt an Nepal und damit an den Himalaya. Die Region ist besonders arm und für Überflutungen extrem anfällig. Der Fluss Kosi, der vom nepalesischen Himalayagebirge durch den nordindischen Bundesstaat fließt, tritt während der Monsunzeit regelmäßig über die Ufer. Am oberen Flusslauf befindet sich der nepalesische Kosi-Stausee. Wenn Nepal die Schleusen des Stausees öffnen muss, wird es besonders dramatisch in Bihar und Tausenden von Familien verlieren ihre Lebensgrundlage. So ist es in den vergangenen Tagen geschehen. Die seit über zwei Wochen anhaltenden Regenfälle treffen die Region heuer besonders schlimm. Viele Menschen sind obdachlos geworden, Felder und Häuser sind zerstört oder stehen unter Wasser. Familien mit Kindern suchen Schutz in höheren Lagen. Der Zugang zu Wasser, Nahrung oder trockener Kleidung ist erheblich erschwert. Die schlechten hygienischen Zustände fördern Krankheiten.Die hygienische Lage und Versorgung mit Medikamenten sind alarmierend, Fieber und Durchfälle haben bereits zu Todesopfern geführt. Vor allem für kleine Kinder und alte Menschen ist die rasche Versorgung mit Essen und sauberem Trinkwasser überlebenswichtig.

In einem ersten Schritt stellt unsere lokale Partnerorganisationen GSBS in acht Dörfern im Nirmali Block (Distrikt Supaul) Unterkunft, Wasser, Nahrung und medizinische Versorgung für mehr als 2.300 Menschen, darunter 850 Kinder, sicher: von Tabletten zur Wasseraufbereitung über Lebensmittel (Sattu, Gur, Salz, Milchpulver) und Sanitätsartikel bis hin zu Moskitonetze, Kerzen und Zündhölzer. Außerdem wird die Gegend desinfiziert, medizinische Check-Ups organisiert und provisorische Kindesschutzzentren errichtet.

Die Kindernothilfe hat finanzielle Mittel aus ihrem Notfallfonds bereitgestellt und unterstützt damit die Not- und Wiederaufbauhilfe unseres Partners GSBS, die vorerst für 60 Tage im betroffenen Gebiet greifen, um die Kinder und ihre Familien vor Ort schnell mit dem Nötigsten zu versorgen.

Bitte unterstützen Sie unsere Katastrophenhilfe mit einer Spende! Herzlichen Dank.

Spendenkonto:
Erste Bank
IBAN AT142011131002803031
BIC GIBAATWW
Kto.-Nr. 310028-03031, BLZ 20111
Kennwort: Fluthilfe Nordindien Juli 2019

Rückfragen:
Mag. Gottfried Mernyi
Telefon: 0650/4088073
gottfried.mernyi@kindernothilfe.at


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