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Eine Gruppe von Kinder aus Haitit lacht in die Kamera. Foto: Kindernothilfe

Kinder schützen 

Kinder haben das Recht auf Schutz vor schwerwiegenden Verstößen, die ihre Entwicklung nachhaltig beeinflussen. Dazu gehören Gewalt, Missbrauch, Vernachlässigung sowie wirtschaftliche und sexuelle Ausbeutung. Diese Schutzrechte bilden neben den Förder- und Beteiligungsrechten die erste von drei gleichberechtigten Säulen der UN-Kinderrechtskonvention.

In der Realität sind Kinder jedoch vielfältigen Gefahren ausgesetzt. Misshandlung, Ausbeutung und Gewalt sind in vielen Ländern an der Tagesordnung. Kinder werden als Soldaten rekrutiert und in bewaffneten Konflikten eingesetzt, sie sind sexualisierter oder physischer Gewalt, Missbrauch und schädlichen kulturellen Praktiken wie Genitalverstümmelung ausgesetzt. Besonders gefährdet sind zum Beispiel Kinder mit Behinderungen aber auch Straßenkinder, die sich ohne ihre Eltern durchs Leben schlagen müssen.

Die Kindernothilfe bietet gemeinsam mit ihren lokalen Partnern Schutz für diese Kinder. Unser Ziel ist es, ein sicheres Umfeld zu schaffen, in dem die Einhaltung der Kinder- und Menschenrechte gewährleistet wird. Betroffene Kinder erhalten psychosoziale Hilfe, medizinische Betreuung und Unterstützung bei der Gestaltung ihres Lebensweges. Sie lernen ihre Rechte kennen und werden darin bestärkt, diese einzufordern.

  • Kinderrechte

    Kinder haben ganz besondere Rechte. Etwa das Recht auf Bildung, auf gewaltfreie Erziehung, auf sofortige Hilfe in Katastrophenfällen – und auf Freizeit und Erholung. 1989 hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen die UN-Kinderrechtskonvention verabschiedet – und damit völkerrechtlich festgelegt: Kinder sind keine kleinen Erwachsenen, sondern Menschen, die besonderen Schutz, besondere Förderung und besondere Beteiligung brauchen.

    Alle Staaten der Welt außer den USA, Somalia und dem Süd-Sudan haben das Dokument unterzeichnet, seine Umsetzung bleibt jedoch bis heute eine große Aufgabe.

    Die Kindernothilfe hat sich zum Ziel gesetzt, die Rechte von Kindern und Jugendlichen zu verwirklichen – über die Projektarbeit mit lokalen Partnern, aber auch durch die Bildungs-, Kampagnen- und Lobbyarbeit in Österreich. Sie orientiert all ihr Handeln an den Menschenrechtsverträgen und vor allem an der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen.

    Weitere Informationen zum Thema stellt des Netzwerks Kinderrechte bereit, deren Mitglied auch die Kindernothilfe Österreich ist:

    www.kinderhabenrechte.at

Kinder stärken

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Kinder als die schutzbedürftigsten Mitglieder der Gesellschaft müssen mit allen verfügbaren Mitteln in der Ausübung ihrer Rechte gestärkt werden.

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Kinder beteiligen

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Kinder und Jugendliche haben das Recht, gehört zu werden und sich an den sie betreffenden Angelegenheiten zu beteiligen.

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Unsere Kindesschutz-Policy

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Unsere Kindesschutz-Policy sensibilisiert Mitarbeiter und Partner, wie man Missbrauch und Misshandlung vorbeugt, Verdachtsfälle transparent meldet und wie mit Missbrauchs- und Misshandlungsfällen umgegangen wird.

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