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Foto: Jürgen Schübelin

Hoffnung für La Victoria

Es ist schwer für die Bewohner von „La Victoria“, Arbeit zu finden. In der Siedlung selbst gibt es kaum Arbeitsplätze. Immer mehr Menschen sind arbeitslos und haben keinerlei Einkommen. Einst war der Stadtteil Mittelpunkt der wichtigen Metall- und Textilindustriebetriebe. Im Laufe der Zeit verloren diese Betriebe jedoch an Bedeutung  und „La Victoria“ wurde zum Symbol enttäuschter Hoffnungen.

Das geringe Einkommen der Menschen ermöglicht keine gesunde Ernährung. Mangelernährung und ihre Folgen bedrohen vor allem die Kinder. Es gibt öffentliche Ambulatorien, aber die medizinische Versorgung ist nur unzureichend und gekennzeichnet durch lange Wartezeiten, fehlende Medikamente und fehlendes gut ausgebildetes ärztliches Personal.

Die Familien leben in selbsterbauten Häuschen aus Steinen, Lehmziegeln oder Brettern, die oftmals während der langen regenreichen und kalten Winter nur unzureichenden Schutz bieten. Viele leben auf engstem Raum mit anderen Familienmitgliedern oder Freunden zusammen. 

Bildungssituation

Es gibt gute Kindergärten sowie Schulen in privater Trägerschaft, für die aber Schulgeld bezahlt werden muss. Die öffentlichen Grundschulen haben nur ein unzureichendes Bildungsangebot und sind gekennzeichnet durch überfüllte Klassenräume, Lehrpläne, die nicht den Bedürfnissen der Kinder entsprechen und Überforderung der schlecht bezahlten Lehrer. Vor allem für Jugendliche gibt es nicht ausreichende Fördermöglichkeiten.

Eine Insel der Hoffnung

Foto: Jürgen Schübelin

Kindern und Jugendlichen, die unter diesen Bedingungen aufwachsen, Erziehung und Bildung zu vermitteln und sie in ihrem Selbstbewusstsein zu stärken, ist das Ziel der Verantwortlichen der Tagesstätte „Nuestra Señora de la Victoria“.

Die Einrichtung entstand 1974 aus einer Initiative der Bewohner der Siedlung in Zusammenarbeit mit der örtlichen Pfarre, die einen kleinen Kindergarten einrichteten. 1981 stellte das Erzbistum Santiago ein Grundstück und ein Haus zur Verfügung. Durch den Kauf eines Nachbargrundstückes und ein weiteres Gebäude wurde die Einrichtung vergrößert, die unter der Trägerschaft der katholischen Gemeinde „Nuestra Señora de la Victoria“ steht. Besondere Schwerpunkte, sind die Förderung der Kinderrechte und die Reduzierung der Gewalt, die im Umfeld der Kinder – Familien, Schulen, auf der Straße, von kriminellen Organisationen, aber auch staatlichen Institutionen - allgegenwärtig ist.

Betreuung und Förderung

Foto: Jürgen Schübelin

In der Einrichtung werden Kinder und Jugendliche im Alter von 3 bis 14 Jahren betreut und gefördert. Sie erhalten in der Tagesstätte ein Frühstück, Mittagessen und einen Imbiss am Nachmittag. Die gesundheitliche Betreuung geschieht in Zusammenarbeit mit dem Ambulatorium der Gemeinde.

Die Kinder im Kindergartenalter werden durch altersentsprechende Aktivitäten gefördert, bei denen sie ihre Sprache, ihre Kreativität und ihre Motorik entwickeln und soziales Verhalten einüben können. In der Vorschule erwerben sie erste Kenntnisse in Lesen und Schreiben.

Die Schulkinder besuchen die öffentlichen Schulen und kommen nur halbtags in die Tagesstätte, wo sie unter Anleitung ihre Schulaufgaben machen. Bei Lernschwierigkeiten wird Hilfe angeboten.

Grundpfeiler und zugleich Themen der Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen sind die Zuneigung und Werte, mit denen u.a. der innerfamiliären Gewalt entgegengewirkt werden soll, die in vielen Familien zum Alltag gehört.

In der unterrichtsfreien Zeit beteiligen sich die Kinder an Freizeitaktivitäten, unternehmen Ausflüge oder Museumsbesuche, treiben Sport und engagieren sich beim Theaterspielen. Sie nehmen teil an Kursen über ökologisches Verhalten und Kunsthandwerk, üben Teamarbeit ein, entwickeln Kreativität, Fantasie und Selbstbewusstsein.

Elternarbeit

Die Einrichtung bezieht die Eltern in die Arbeit mit ein. Sie sind monatlich zu Elternabenden eingeladen, bei denen Themen besprochen werden wie Selbstwertgefühl, Drogenmissbrauch, Gesundheitsprobleme, Misshandlung von Kindern oder Gewalt in der Familie. Dabei ist es den Projektmitarbeitern wichtig, verlorengegangene familiäre Beziehungen neu zu knüpfen, die Eltern in ihrem Selbstwertgefühl zu stärken, und sie zu befähigen, ihre Situation zu ändern.

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