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Orange Days: Gewalt gegen Mädchen und Frauen beenden! (Foto: Jakob Studnar)

Orange Days: Gewalt gegen Mädchen und Frauen beenden!

Gewalt gegen Mädchen und Frauen kann verheerende Folgen für die körperliche und seelische Gesundheit der Betroffenen haben und sogar zum Tod führen. Sie verletzt die Menschenrechte und hindert Mädchen und Frauen an der gleichberechtigten Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Orange Days: Gewalt gegen Mädchen und Frauen beenden!

Zwei Wochen lang setzen die „Orange Days“ ein Zeichen gegen die Gewalt an Mädchen und Frauen: vom Welttag am 25. November, der genau diesem Anliegen gewidmet ist, bis zum Internationalen Menschenrechtstag am 10. Dezember. Denn die Gewalt gegen Mädchen und Frauen muss enden – sofort!

Dass diese „Orange Days“ so dringend wie noch nie sind, zeigen aktuelle, durch die Coronapandemie noch verschärfte Zahlen:

  • Laut Angaben der WHO sind weltweit schätzungsweise 15 Millionen Mädchen zwischen 15 und 19 Jahren bereits Opfer von sexueller Gewalt geworden.
  • Ein Viertel der Kinder unter fünf Jahren – rund 176 Millionen – lebt bei einer Mutter, die Gewalt in der Partnerschaft erfährt. Abgesehen von möglichen psychischen Schäden verhalten sich diese Kinder als junge Erwachsene oft selbst aggressiv und erzeugen so eine neue Generation von Gewaltopfern.
  • Lockdowns zur Eindämmung des Coronavirus haben überall – auch in Österreich – zu einem Anstieg häuslicher Gewalt geführt. Davon betroffen sind vor allem Mädchen und Frauen.
  • 11 Millionen Mädchen werden nach pandemiebedingten Schulschließungen voraussichtlich nicht in den Unterricht zurückkehren. Dadurch erhöht sich die Gefahr von erzwungenen Frühverheiratungen und dem Absturz in extreme Armut, was die Betroffenen wiederum einem erhöhten Risiko von geschlechtsspezifischer Gewalt aussetzt.