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Ein Schulbesuch sichert den Kindern in Kiamba ihr Recht auf Ernährung und Bildung. (Foto: Kindernothilfe)

Gemeinam für ein besseres Leben der Kinder in Kiamba

In der Projektregion Kiamba auf der südphilippinschen Insel Mindanao leben mehr als 90% der rund 62.000 Einwohner unterhalb der Armutsgrenze. Viele Menschen sind arbeitslos oder verdienen kaum genug, um sich und ihre Familien zu ernähren. Besonders gravierend ist die Mangelernährung der Kinder. Verschärfend kommen unzureichende medizinische Versorgung, fehlende Medikamente sowie mangelnde Hygiene hinzu. Auch ihr Recht auf Bildung wird nur sehr begrenzt gewahrt. Ein Schulbesuch bleibt rund 50% der Mädchen und Buben in den fünf Gemeindedistrikten verwehrt, die andere Hälfte erhält aufgrund des Mangels an Lehrkräften und Unterrichtsmaterial eine qualitativ unzureichende Ausbildung. Aufgrund der schlechten Lebensbedingungen gehören Kinderarbeit und –missbrauch zur Tagesordnung.

Das Projekt

Um die Missstände zu bekämpfen, hat die Kindernothilfe gemeinsam mit ihrem lokalen Partner OND Hesed ein Gemeinwesenentwicklungsprojekt gestartet, das  auf eine nachhaltige Verbesserung der Lebensbedingungen für 1.200 Kinder in Kiamba abzielt.

Stärkung der Familien durch den Aufbau von Selbsthilfegruppen

Die Frauen aus den ärmsten Familien werden in lokalen Selbsthilfegruppen (SHGs) und dann übergeordneten District-Interessensverbänden (CLAs) organisiert, die sich regelmäßig treffen. Es werden aktuelle Herausforderungen besprochen und gemeinsam Lösungen entwickelt, und so aktiv auf einen besseren Lebensstandard in den Gemeinden zu hingearbeitet. Zudem soll die regionale Kiamba Women's Association Federation nachhaltig gestärkt und mit relevanten Akteuren in der Region vernetzt werden, um die Serviceleistungen lokaler Behörden für Frauen und Kinder zu verbessern.

Foto: Manfred Fesl
Familien im Projekt. Foto: Manfred Fesl
 

Ausbildung als Grundstein für ein Leben jenseits des Elends

Mit dem Ziel, dass alle Mädchen und Buben im Schulalter eine Schule besuchen und diese auch abschließen, gibt es Vorschulunterricht zur Vorbereitung. Dazu werden die notwendigen Gebäude errichtet und ein Fahrzeug angeschafft, mit dem die Kinder in die weit entlegenen Schulen gebracht werden. Für 2. und 3. Klassler sowie Berufsschüler wird ein Nachhilfeunterricht organisiert. In Ferienlagern werden die Kinder und Jugendlichen zudem in Kompetenzen wie Selbstbewusstsein, Entscheidungsfähigkeit, Selbstständigkeit oder auch Führungsqualität gefördert.

Ein Bildungskomitee stellt sicher, dass alle Kinder zur Schule gehen, und sucht regelmäßig das Gespräch mit den Lehrkräften.

Neben dem umfassenden Bildungsangebot für die Kinder der Projektgemeinden gibt es Beratungen und Schulungen sowie Berufsausbildungen, Trainings und Workshops für die erwachsenen SHG Mitglieder. Einkommen schaffende Maßnahmen werden aufgezeigt und weiterentwickelt, Micro-Unternehmen über SHG-Kleinstkredite ermöglicht. Damit soll die wirtschaftliche Verbesserung der Familien, die Stärkung der Führungsqualitäten von Frauen und die Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern erreicht werden.

Kinderrechte als Vorrasusetzung für ein selbstbestimmteres Leben

Dazu gehören Aufklärung der Bewohner über Kinderrechtsthemen (wie Kindererziehung und Schutz der Kinder vor Missbrauch und ausbeuterischer Arbeit) und die Gründung von Kinderschutzräten und Kindergruppen. Die Kinder bekommen Schulungen über Kinderrechte und allgemeine Fertigkeiten fürs Leben und beteiligen sich aktiv an Projekten und Kampagnen in ihrer Gemeinde.

Eine weitere wichtige Komponenten der Projektarbeit ist die Stärkung von Frauen, sodass sie ihr Schweigen über häusliche Misshandlung brechen, ihre Rechte als Frauen einfordern und lernen, sich gegen jede Form von Gewalt in ihren Gemeinden zu wehren sowie sich aktiv für die Wahrung von Kinderrechten einzusetzen.

 

Projekt 29410

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