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Kinder beim Essen in der Tagesstätte. Foto: Jürgen Schübelin

Zukunft für die Kleinsten

Die Tagesstätte „Sobrinitos“ liegt in Agüita de la Perdiz, einem Stadtteil von Concepción, das etwa 500 km südlich der chilenischen Hauptstadt Santiago liegt. Probleme gibt es vor allem durch die Lage des Viertels an einem gerodeten Berghang, was bei jedem stärkeren Regenguss die Gefahr von Erdrutschen bedeutet. Hinzu kommt, dass viele Häuser extrem baufällig und eigentlich nur Bretterverschläge sind, in denen sich sechs, sieben Personen ein Zimmer teilen, wobei diese Haushalte auch keinen Anschluss ans Stromnetz haben.

Frust und Hoffnungslosigkeit bestimmen den Alltag

Es gibt im Stadtteil viele Menschen, die nahezu resigniert haben. Sie sehen keine Zukunftsperspektive mehr und rutschen oft in die Kriminalität, Drogen- oder Alkoholabhängig ab. Gewalt ist allgegenwärtig in den Familien und auf der Straße. Dabei wächst die Bevölkerung von Agüita de la Perdiz immer weiter an. Die meisten Menschen im Stadtteil sind arbeitslos oder verdienen nur extrem wenig durch informelle Tätigkeiten. Gleichzeitig sind sie sehr schlecht ausgebildet. Jede dritte Frau hat nicht einmal einen Grundschulabschluss.

Eine bessere Zukunft für die Kinder von Agüita de la Perdiz

In diesem Umfeld begann die Evangelisch-Lutherische Kirche in Concepción vor mehr als 25 Jahren ihre Projektarbeit. Ursprünglich durch die Errichtung eines Zentrums, in dem unterernährte Säuglinge aufgepäppelt wurden. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Eltern hat sich das Profil der Einrichtung jedoch immer weiter verändert.

Foto: Jürgen Schübelin
Kinder beim Singen und Musizieren.

Heute werden in der Tagesstätte 120 Mädchen und Buben ab drei Monaten betreut – in Kinderkrippe, Kindergarten und mit schulbegleitender Förderung für Schulkinder und Jugendliche, und über eine intensive Arbeit mit den Eltern und der Nachbarschaft werden auch Erwachsene angesprochen. Zielgruppe sind vor allem die Kinder von alleinerziehenden Müttern oder Vätern, die für ihren Unterhalt arbeiten müssen, Kinder von Schülern oder Studenten und Kinder aus Familien, die ihre prekäre Situation verbessern möchten.

Im Jahr 2008 konnte – nach jahrzehntelanger Arbeit in einem sehr beengten Holzhäuschen – der zweistöckige Neubau der Tagesstätte eingeweiht werden. Das Gebäude (das zu einem bedeutenden Anteil durch die Kindernothilfe finanziert wurde) bietet endlich angemessene Räumlichkeiten für die Arbeit mit den Kindern und wird auch den strengen baulichen Vorgaben der Chilenischen Kindergartenvereinigung (JUNJI) gerecht – eine wichtige Voraussetzung, um finanzielle Zuschüsse zur Kindergartenarbeit von dieser staatlichen Stelle erhalten zu können.

Die Arbeit in der Tagesstätte

Inhaltlich ist die Arbeit mit den Vorschulkindern durch die staatlichen Arbeits- und Lehrpläne für Kindergärten vorgegeben. Besondere Schwerpunkte der Arbeit, die sich an der Pädagogik Paulo Freires und Humberto Maturanas orientiert, sind die Stärkung der Familie als dem Ort, an dem Erziehung geschieht, die Vermittlung von Werten und die aktive Beteiligung und Mitbestimmung der Buben und Mädchen sowie ihrer Eltern an der Arbeit.

Foto: Jürgen Schübelin
Kinder im Projekt.

Die Eltern werden intensiv in die Projektarbeit miteinbezogen, und es wird Wert darauf gelegt, dass morgens beim Bringen der Kinder und nachmittags beim Abholen Raum für Gespräche ist. Es wird nach der Situation der Familie gefragt und von den Fortschritten der Kinder berichtet. Daneben gibt es Veranstaltungen und Elternabende, die in der Regel gut besucht sind. Im Bedarfsfall finden Einzelgespräche oder Hausbesuche bei den Eltern statt.

Wirkung und erwartete Ergebnisse

Das Ziel besteht darin, die Familien zu stärken und Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Gleichzeitig sollen sich die Menschen im Stadtteil organisieren und mit anderen Organisationen eng zusammenarbeiten, um Zugang zu den verfügbaren Ressourcen zu erhalten. Die Menschen haben ein Recht auf Bildung, das sie erkennen und wahrnehmen sollen. Im Kampf gegen die Armut und für die Menschenwürde der armen Bevölkerung soll auch die Kunst in allen ihren Ausdrucksformen Platz haben.

Projek 92040

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