Pakistan: Mangelernährung nach der Flut gefährdet Kinder
Mangel an Proteinen und Mineralien führt bei Kindern zu irreparablen Gesundheitsschäden
Kindernothilfe fliegt zehn Tonnen hochenergetische Nahrung in die Flutgebiete, weitere Hilfsflüge in Planung
Foto: Kindernothilfe/Krämer
(Sukkur/Wien/Duisburg, 26. August 2010) „Im Norden Pakistans fließen die Wassermassen zwar mittlerweile ab, doch auch hier sehen wir immer mehr unterernährte Kinder", berichtet Detlef Hiller, Kindernothilfe-Koordinator in Pakistan. „Je länger Kinder mangelernährt sind, desto größer wird die Gefahr, dass sie in ihrer körperlichen und geistigen Entwicklung zurückbleiben." Deshalb hat die Kindernothilfe heute zehn Tonnen hochenergetischer Zusatznahrung ins Katastrophengebiet geflogen. mehr
Augenzeugenberichte im Kindernothilfe-Blog
Bildergalerie zur Situation in Pakistan
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Foto: Kindernothilfe
(24.8.2010) Viereinhalb Monate dauerte das Ringen mit den haitianischen Behörden, nun ist es geschafft: Die Kindernothilfe hat die Einfuhr des dringend benötigten Spezialnahrungsmittels BP5 erwirkt, um unterernährte Kinder im Land zu versorgen. Letzte Woche passierte die Lieferung von sechs Tonnen die Grenze.
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Foto: ARO
(Peschawar/Wien/Duisburg, 16. August 2010) Die Kindernothilfe erweitert ihre Soforthilfe für von der Flut betroffene Kinder in Pakistan. Seit Monatsbeginn haben die Kindernothilfe und ihre lokalen Partner Trinkwasser, Grundnahrungsmitteln und Hygiene-Packungen an 20.000 Menschen verteilt. Auch trockene Schlafunterlagen wurden bereitgestellt. Mit der Aufstockung der Nothilfe können jetzt weitere 50.000 Flutopfer mit dem Nötigsten versorgt werden.
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(Peshawar/Duisburg/Wien, 2.8.) Die Kindernothilfe stellt 30.000 Euro Soforthilfe für die Flutopfer im Nordwesten Pakistans zur Verfügung und ruft zu Spenden auf. Ihre Partnerorganisation ARO (Aid for Refugees and Orphans) mit Sitz in Peshawar wird sich zunächst um die Notversorgung von etwa 500 Familien kümmern. In einem ersten Schritt ist die Verteilung von sauberem Trinkwasser, Nahrung und Hygienekits geplant. ARO-Mitarbeiter befürchten neue starke Regenfälle.
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Foto: Krämer
(Wien/Duisburg, 15.7.) Jährlich kommen 400.000 HIV-infizierte Babys zur Welt, obwohl das Übertragungsrisiko auf unter zwei Prozent reduziert werden kann. Das verdeutlicht, wie weit die Weltgemeinschaft vom Millenniumsziel entfernt ist, bis 2010 allen HIV/Aids-Betroffenen den Zugang zu medizinischer Behandlung zu ermög-lichen. Im Rahmen der Welt-Aids-Konferenz ruft die Kindernothilfe mit dem Aktions-bündnis gegen Aids die Bundesregierung auf, ihren Teil der UN-Vereinbarung zu erfüllen.
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Foto: Trinkl
(1.7.2010) Unter dem Motto „Überall und Nirgendwo" stellt die Wiener Künstlerin Edith Krauss ihre neuesten Bilder und einen Kunstkalender 2011 vor. Bei der Vernissage wurde zunächst ein „Sonnenblumen-Duo" zugunsten der Kindernothilfe Österreich versteigert. Auch aus der Produktion des Kalenders geht je 1 Euro an die Kindernothilfe. Ab sofort können Firmen den Kalender auf www.art-4you.at be-stellen, der auch eine persönliche Widmung ermöglicht. Im Rahmen des Atelierfestes am 18. November wird das Gesamtspendenergebnis gelüftet.
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Foto: Sportgymnasium
Auch in diesem Schuljahr organisierte das Sportgymnasium Maria Enzersdorf einen Charity-Lauf, bei dem Schüler, Eltern und Lehrer gemeinsam für den guten Zweck starteten. Mit großen Erfolg: Insgesamt 2950 Euro kommen Projekten der Kindernothilfe Österreich zugute.
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(25.6.2010) Obwohl der pakistanische Staat im vergangenen Jahr immer mehr Kinder aus Terror-Camps befreien konnte, ist die Gefahr ungebrochen, dass auch weiterhin Mädchen und Buben zu Selbstmord-Attentätern ausgebildet werden. Das ist eines der alarmierenden Ergebnisse, die aus „The State of Pakistan's Children 2009" hervorgehen.
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Foto: Weinandt
(16.6.2010) In unserem Projektgebiet im Ntchisi-Distrikt haben rund 3.000 Kleinkinder mindestens einen Elternteil durch Aids verloren. Verwandte und Nachbarn sind mit ihrer Versorgung hoffnungslos überfordert. Viele der Mädchen und Buben bleiben völlig auf sich allein gestellt. Sie leiden Hunger, sind schutzlos und haben niemanden, der sich um ihre Ängste und Sorgen kümmert. Gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung richten wir in 30 Dörfern Kinderzentren ein, wo diese Kinder Nahrung, Schutz und Betreuung finden. Die Dorfgemeinschaften werden gestärkt und können so selbständig die Versorgung der Kinder übernehmen.
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Foto: Pohl
(7.6.2010) Große Freude im kleinen haitianischen Bergdorf Coupeau: Die Rohbauarbeiten für das neue Schulgebäude sind inzwischen fast abgeschlossen. Dank des großen Einsatzes der gesamten Dorfgemeinschaft ist das von Kindernothilfe finanzierte Wiederaufbau-Projekt sehr weit voran geschritten. Während vielerorts immer noch riesige Schuttberge, die das Beben vom 12. Januar hinterlassen hat, abgetragen werden müssen, können Coupeaus Kinder voraussichtlich schon Ende Juni in das neue, erdbebensichere Gebäude einziehen.
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Foto: Mennig
Suchen Sie ein besonderes und sinnvolles Geschenk zum Geburtstag, zu einer Hochzeit oder zu Weihnachten? Eine wunderschöne Geschenkidee, die Kindern in Not hilft und gleichzeitig dem Beschenkten viel Freude bringt, sind Kinderpatenschaften.
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