Katastrophe in Haiti: Zweites Kinderzentrum für Restavèk-Kinder in Planung / 6,5 Tonnen Kindernahrung unterwegs ins Krisengebiet

Foto: Kindernothilfe/Jens Großmann
(Port-au-Prince, Wien 02.02.2010) Wharf Jérémie ist ein auf einer Müllhalde entstandenes Bidonville am Hafen der haitianischen Hauptstadt. In seiner Schule hat sich Kindernothilfe-Partner MOCOSAD schon vor der Katastrophe der ausgebeuteten, als Restavèk bezeichneten Kinder angenommen. Der Psychologe der Kindernothilfe hat bereits kurz nach dem Erdbeben mit der Begleitung der traumatisierten Kinder begonnen. Nun will die Kindernothilfe in Wharf Jérémie ein weiteres Kinderschutzzentrum eröffnen. Außerdem ist zurzeit ein weiterer Hilfstransport der Kindernothilfe mit 6,5t Tonnen Zusatznahrung für Kinder auf dem Weg ins Katastrophengebiet.
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Ein erster Lichtblick für Haitis Kinder: Auf dem Gelände des College Verena hat die Kindernothilfe ein erstes Kinderzentrum eingerichtet. Lehrer und Erzieher sorgen dafür, dass die Kinder hier für einen kleinen Moment das Geschehene vergessen. Zusammen singen, tanzen und lachen sie. Kindernothilfe-Partner Alinx Jean Baptiste über die Schule: "Es wird von Tag zu Tag besser. Und das muss es auch, damit die Mädchen und Jungen das Geschehene verarbeiten können."
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Foto: Großmann
Die Kindernothilfe wird voraussichtlich heute den Betrieb des ersten Kinderzentrums in Port-au-Prince aufnehmen. Das berichtet der Kindernothilfe-Koordinator Ruben Wedel aus der Krisenregion. Die Kinder erhalten dort Nahrung und Wasser, werden physisch und psychisch versorgt, begleitet und vor allem geschützt. "Kinder sind in Katastrophensituationen besonders gefährdet." So Luzia Wibiral, Geschäftsführung der Kindernothilfe Österreich. "Neben der Soforthilfe ist vor allem wichtig, dass die Kinder registriert werden. Nur so werden sie vor Übergriffen und Gewalt geschützt und ihre Rechte entsprechend gewahrt."
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Foto: dpa
(Port au Prince, Wien 18.01.2010) Die Kinder und ihre Angehörigen im Krisengebiet Port au Prince brauchen umgehend Medikamente und Trinkwasser. In einem dringenden Hilferuf aus dem Krisengebiet haben die Kindernothilfe Mitarbeiter Ruben Wedel und Alinx Jean-Baptiste um rasche Unterstützung gebeten.
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Foto: Reuters
(Port-au-Prince/ Wien/ Duisburg, 14.01.10) Die Kindernothilfe stockt die Soforthilfe für Haiti auf 100.000 Euro auf und bittet weiter um Spenden. Kooperationspartner vor Ort sind die Heilsarmee sowie ein medizinisches Notfallteam von humedica. Ruben Wedel, Nothilfe-Koordinator der Kindernothilfe, wird morgen in Port-au-Prince erwartet.
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Foto: Volkmann
Wenn die Eltern an Aids sterben, bleiben meist traumatisierte und völlig überforderte Kinder zurück. Selbst noch Kind, müssen die Älteren für ihre Geschwister sorgen. Der Kindernothilfe-Partner Word Alive Ministries entlastet in die Kinder bei ihren täglichen Aufgaben und kümmert sich um deren medizinische Versorgung und Ernährung.
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Foto: Schübelin
Die Familien hier in der Region Tacobamba im kargen Südwesten Boliviens leiden bittere Not. Auf engstem Raum kochen, wohnen und schlafen die Eltern mit ihren drei bis vier Kindern, es gibt keinen Strom und nur wenig sauberes Trinkwasser. Nur selten reicht die Ernte aus, um die Kinder satt zu machen. Kindernothilfe sorgt für 650 Familien in sieben Dörfern für ausreichende Ernährung, Ausbildung, medizinische Versorgung und hilft den Familien, ihre Wohnsituation zu verbessern.
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Seit einigen Wochen sind in Wien Männer unterwegs, die sich als Mitarbeiter der Kindernothilfe ausgeben. Sie läuten an Wohnungen oder betreten Geschäftslokale und fordern die anwesenden Personen auf, Geld für Kinder in Not bzw. für sexuell ausgebeutete Mädchen zu spenden. Da die Kindernothilfe Österreich zu keiner Zeit Straßen- oder Haussammlungen durchführt, handelt es sich offenbar um Betrüger.
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Foto: Schübelin
Weltweit hungern nach dem jüngsten Bericht des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen bereits über 1 Milliarde Menschen. Unterernährung ist der größte Feind der Entwicklung: Wer Hunger hat, kann in der Schule nicht lernen, hat weder Kraft noch Hoffnung für die Zukunft zu planen und leidet häufiger an Krankheiten. Die Kindernothilfe Österreich achtet deshalb in ihren Projekten besonders auf eine ausgewogene Ernährung der Kinder und Jugendlichen.
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Foto: Jung
(Padang/ Duisburg/Wien, 5.10.) Die Kindernothilfe-Partner in Sumatra haben mit der Verteilung von Planen, Lebensmitteln und Wasser begonnen. Die Nothilfe konzentriert sich auf die nördlich der Stadt Padang gelegenen Distrikte Padang Parianam und Lingkung. Nach Informationen des Nothilfe-Koordinators Christian Jung auf Sumatra ist die Zerstörung von Wohnhäusern in den Dörfern dort besonders groß.
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Foto: Mennig
Suchen Sie ein besonderes und sinnvolles Geschenk zum Geburtstag, zu einer Hochzeit oder zu Weihnachten? Eine wunderschöne Geschenkidee, die Kindern in Not hilft und gleichzeitig dem Beschenkten viel Freude bringt, sind Kinderpatenschaften.
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