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Weltweit arbeiten immer noch Millionen von Kindern unter unzumutbaren Bedingungen. (Foto: Malte Pfau)

Kinderarbeit: Schulbildung als Ausweg

Tausende Kinder verdienen in Neu-Delhi ihren Lebensunterhalt mit dem Sammeln und Sortieren von Abfall. Dafür bezahlen die meisten von ihnen früh mit ihrem Leben. Doch nicht nur in Indien schuften Mädchen und Buben, damit sie und ihre Familien überleben können. Denn überall dort, wo Menschen in bitterer Armut leben, müssen auch Kinder arbeiten. Und das teilweise unter ausbeuterischen und gefährlichen Bedingungen.

Bildung ist der Schlüssel für ein Leben jenseits der Müllhalde – im Kindernothilfe-Zentrum werden Kinder wie Amana und Kajal betreut und gefördert. (Foto: Kindernothilfe)
Bildung ist der Schlüssel für ein Leben jenseits der Müllhalde – im Kindernothilfe-Zentrum werden Kinder wie Amana und Kajal betreut und gefördert. (Foto: Kindernothilfe)

Ausbeuterische Kinderarbeit ist immer noch überall auf der Welt ein ernstes Problem. Nach jüngsten Angaben der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) arbeiten weltweit rund 152 Millionen Kinder zwischen fünf und 17 Jahren. 73 Millionen von ihnen leiden unter Ausbeutung und arbeiten zum Teil unter gefährlichen Bedingungen (ILO Bericht 2017).

Für das Kind sein bleibt keine Zeit. An einen Schulbesuch ist meist nicht zu denken, Freizeit und Spielen bleiben Kinderarbeitern häufig verwehrt - zu hart ist der tägliche Kampf ums Überleben. Für ihre Zukunft ist das fatal, denn ohne einen Schulabschluss und eine Berufsausbildung haben sie keine Chance, ein höheres Einkommen und eine soziale Sicherung oder eine Renten- und Krankenversicherung zu erzielen und später ihren Kindern ein besseres Leben zu ermöglichen. Oft beginnt so ein Teufelskreis, der erneut in Kinderarbeit und Ausbeutung endet.

Mit Ihrer Spende oder Patenschaft helfen Sie mit, Kinderarbeiter weltweit wieder Kind sein zu lassen! Ihre Unterstützung ermöglicht unseren Einsatz zur Verwirklichung des Kinderrechts auf Schutz vor Ausbeutung und auf Bildung in Afrika, Asien und Lateinamerika.


Ja, ich möchte das Projekt „Kinder weltweit vor ausbeuterischer Kinderarbeit schützen“ unterstützen mit:

finanzieren ein Dutzend Bücher für eine Kindergruppe

ermöglichen einem Jugendlichen einen Berufsbildungskurs

versorgen 120 Schulkinder mit Stiften und Schulheften

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Meine Spende beträgt: 0 €


In Neu-Delhi gibt ein Kindernothilfe-Projekt jungen Müllsammlern Hoffnung - auf ein Leben ohne Deponie und Kinderarbeit.

„Wenn ich nur die geringste Chance bekäme wegzugehen, würde ich rennen!“, sagt die zehnjährige Salima, die wie Amana und Kajal und mehrere Tausend andere Kinder in der indischen Hauptstadt im und vom Müll leben – am Fuße einer der größten Mülldeponien der Welt. Die hat das junge Mädchen nun endlich. Seit der Kindernothilfe-Projektpartner Deepti Foundation ein Nachbarschaftszentrum nahe der Deponie errichtet hat, finden Kinder wie die drei Freundinnen dort Schutz und Zuflucht, medizinische wie psychologische Betreuung, schulische Förderung – und Hoffnung auf ein Leben jenseits der Müllberge.

 

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Kinder weltweit vor ausbeuterischer Kinderarbeit schützen
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