Kindernothilfe Österreich. Kindern Zukunft schenken.

Unsere Arbeit weltweit

Die Kindernothilfe stärkt und schützt Mädchen und Buben in 33 Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas. Besonders Waisenkinder, Mädchen, Kinder mit Behinderungen, Straßenkinder, arbeitende Kinder und Kinder von ausgegrenzten Bevölkerungsgruppen brauchen unsere Unterstützung. In unseren Hilfsprojekte wird ausgewogene Ernährung, sauberes Trinkwasser, Schul- und Ausbildung sichergestellt. Auch im Katastrophenfall sind wir mit unseren lokalen Partnern schnell vor Ort
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Unser Einsatz weltweit für Kinder in Not

Kindern in Afrika Zukunft schenken

Afrika ist die Wiege der Menschheit, aber auch Kontinent mit vielen Problemen. Gemeinsam können wir die Potenziale der Kinder wecken.
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Kindern in Asien Zukunft schenken

Asien ist für Wirtschaftswachstum bekannt, für Ungleichheit berüchtigt. Oft trifft sie Kinder. Gemeinsam führen wir sie aus der Armut.
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Kindern in Lateinamerika Zukunft schenken

Für Kinder in Lateinamerika gehört Gewalt zum Alltag. Gemeinsam können wir die Spirale aus Armut und Gewalt beenden.
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Hier finden Sie eine Auswahl aktueller Projekte in verschiedenen Ländern in Afrika, Asien und Lateinamerika. 

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Kinder in Äthiopien sitzen in den Schulbänken. (Quelle: Jakob Studnar)

Afrika: Wiege der Menschheit, Armenhaus und Kontinent mit großen Potenzialen

Drei Jungen an einem Schulpult, einer zeigt einem anderen etwas, indem er aufsteht und auf dessen Heft zeigt  (Quelle: Lars Heidrich)

Ein Kontinent mit wunderschönen Landschaften und spektakulärer Tierwelt. Aber auch ein Kontinent mit vielen Problemen. Kolonialismus, Bürgerkriege, HIV/Aids, Korruption und ungerechte Handelsbedingungen haben vor allem die Regionen südlich der Sahara schwer gebeutelt. 

Die Armut der Familien hat für Kinder weitreichende Auswirkungen: noch immer sterben zehn Prozent der Mädchen und Buben vor ihrem fünften Geburtstag. Jedes dritte Kind besucht keine Schule, sondern muss für das Überleben der Familien arbeiten gehen. 30 Prozent der jungen Erwachsenen können weder Lesen noch Schreiben.

In unseren Projekten stärken wir Kinder und ihre Familien umfassend. Wir helfen ihnen, ihre eigenen Potenziale freizusetzen und ihre Situation zu ändern.
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Jungen aus einem Kinderheim in Thailand beim Zähneputzen. (Quelle: Jakob Studnar)

Asien: Vielfältig und dynamisch, aber auch sehr ungleich

Kinder im Klassenraum während des Unterrichts (Quelle: Jakob Studnar)

Asien ist bekannt für Vielfalt und wirtschaftliche Dynamik, jedoch berüchtigt für soziale Ungleichheit. So müssen selbst in Indien trotz hoher Wirtschaftsleistungen große Teile der Bevölkerung mit weniger als einem US-Dollar pro Tag überleben und gelten als extrem arm. Während die Einen im Luxus schwelgen, leben Millionen von Menschen in Slums unter schlimmsten Bedingungen oder weit ab von den Städten, ohne Strom, Wasser oder medizinische Versorgung. 
Die Gesichter der Armut sind so vielfältig wie der Kontinent selber: hohe Kindersterblichkeit, unter- und mangelernährte Kinder, Straßenkinder, Kinderhandel, hohe HIV/Aids-Raten und die speziellen Probleme von benachteiligten Bevölkerungsminderheiten prägen den Alltag von Millionen von Menschen.

In unseren Projekten geben wir Kindern eine Chance, der Armut zu entkommen. Außerdem schulen wir die Menschen in Ländern, die besonders von Naturkatastrophen bedroht sind, wie sie vorsorgen und sich im Ernstfall schützen können.
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Kinder in Peru hinter einer weißen Mauer winken, im Hintergrund sieht man mehr von der weißen Mauer vor Bäumen und bergiger Gegend.  (Quelle: Jürgen Schübelin)

Lateinamerika: Kultureller Reichtum und soziale Ungerechtigkeit

Mädchen mit angemalten gelben Händen (Quelle: James Rodriguez)

Die vielfältige lateinamerikanische Geschichte ist geprägt durch kulturelle Höchstleistungen wie den Machu Picchu der Inkas, seit der Kolonisation aber auch durch ein hohes Maß an Gewalt und Ungleichheit. Eroberungs-, Bürger- und Drogenkriege hinterlassen bis heute tiefe Risse in der Gesellschaft. Unter den zehn Ländern mit den höchsten Mordraten sind sieben lateinamerikanische zu finden. Minderheiten wie indigene Bevölkerungsgruppen werden bis heute vielerorts benachteiligt.

Gewalt und Armut prägen das Leben vieler Menschen in Lateinamerika. Die Kinder sind es, die am meisten unter Armut und Gewalt leiden. In Guatemala sind 70 Prozent der Mädchen und Buben häuslicher Gewalt oder sexuellem Missbrauch ausgesetzt. In Honduras sterben fast 20 Prozent vor ihrem ersten Geburtstag. Fortschritte im Bildungs- und Sozialsystem erreichen arme Familien und indigene Bevölkerungsgruppen meist nicht, wodurch sie noch weiter an den Rand der Gesellschaft und in die Armut gedrängt werden. Kinder mit Behinderungen sind besonders stark betroffen.

In unseren Projekten setzen wir uns dafür ein, dass die Kinder der Spirale aus Armut, Gewalt und Missbrauch entkommen. Und wir stärken ausgegrenzte Gruppen wie die indigene Bevölkerung und Kinder mit Behinderung in ihren Rechten. 

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Andreas Wagner (Foto: Doris Kucera)

Andreas Wagner ist gerne für Sie da.

Telefon: 01 / 513 93 30 - 40

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