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Bolivien

Bolivien

Das ärmste Land der Andenregion

Als ärmstes Land Südamerikas kämpft Bolivien mit hoher Armut und Arbeitslosigkeit, mangelhafter Gesundheitsvorsorge und ungenügendem Zugang zu Bildung. Besonders die indigene, ländliche Bevölkerung lebt in armen Verhältnissen und hat kaum Zugang zu staatlichen Grunddiensten.

Die Herausforderungen

Obwohl die Armutsrate in Bolivien in den letzten Jahren dank staatlicher Programme reduziert werden konnte, leben immer noch etwa 2,9 Millionen Kinder in Armut und extremer Armut.

Aufgrund von mangelnder Schulbildung und fehlenden Perspektiven haben viele Eltern keine Chance auf einen sicheren und ausreichend bezahlten Arbeitsplatz, der die ganze Familie ernährt. Viele Kinder leiden daher an Unter- und Mangelernährung.

Im ländlichen Raum leben etwa 80 Prozent der Kinder unter fünf Jahren in armen Verhältnissen. Die staatlichen Programme haben die marginalisierte Landbevölkerung bislang kaum erreicht, so dass für sie Bildung, Ernährung und Gesundheit schwer erreichbar sind. Besonders benachteiligt sind in Bolivien Kinder mit Behinderungen. Sie sind von gesellschaftlichen Prozessen ausgeschlossen, treten im öffentlichen Raum selten in Erscheinung. Fundamentale Rechte sind ihnen vielfach verwehrt. Die staatliche Unterstützung ist ungenügend und in der Bevölkerung fehlt es an Bewusstsein für die Rechte der Kinder mit Behinderungen.

Projekt 90057

Rechte für die Kinder in Tapacari

Tapacari ist eine der drei ärmsten Kommunen Boliviens. Ausgelaugte Böden, Erosion und ungünstige klimatische Bedingungen, erschweren das Leben der hauptsächlich von Landwirtschaft abhängigen Menschen.

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