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Chile

Chile

Gesellschaft mit hohem Konkfliktpotential

Chile gilt als ein Land mit mittlerem Einkommensniveau, trotzdem leben viele Menschen an der Armutsgrenze. Damit verbunden sind mangelhafte Bildungs- und geringe Aufstiegschancen. Besonders Kinder sind die Leidtragenden: Werden sie in diesen Kreislauf hineingeboren, schaffen sie es selten, ihm aus eigener Kraft zu entkommen.

Die chilenische Gesellschaft ist extrem diskriminierend gegenüber armen Menschen und noch mehr, wenn diese einer Minderheit angehören: gegenüber den indigene Mapuche, Kindern mit Behinderungen, Immigranten, jugendlichen Schwangeren. Die Kindernothilfe unterstützt diese Gruppen gezielt, um ihnen zu einer besseren Zukunft zu verhelfen.

Die Herausforderungen

Chile leidet noch heute unter den Folgen der Pinochet-Diktatur, die bis 1990 anhielt. Die autoritären Strukturen halten sich bis heute in der Gesellschaft.

Armut ist eines der Hauptprobleme in Chile, und zieht eine Kette an Folgen nach sich: sehr hohe Gewaltraten, Kinderarbeit, Drogenmissbrauch, kommerzielle sexuelle Ausbeutung, Frühschwangerschaften etc. Obwohl Chile zu den Schwellenländern gehört, leben 20 Prozent der Chilenen in Armut, wovon fast die Hälfte Kinder sind. Besonders betroffen sind die Angehörigen des indigenen Mapuche-Volkes. Prekäre Arbeitsbedingungen führen zu einer hohen Arbeitslosigkeit und erhöhen das Armutsrisiko. Die Jugendarbeitslosigkeit liegt dabei mehr als doppelt so hoch wie die durchschnittliche Arbeitslosenrate.

In den Armenvierteln der Großstädte wird durch mangelnde Aufklärung und Missbrauch im Schnitt jedes vierte Kind von einer minderjährigen Mutter geboren. Diese brechen daraufhin häufig ihre Ausbildung ab, wodurch sie schnell in eine Spirale aus fehlender Bildung und Armut geraten. Besonders schwer haben es auch die Kinder der minderjährigen Mütter: sie werden von den überforderten Mädchen häufig vernachlässigt.

Ein großer Konfliktherd in Chile ist die Auseinandersetzung der indigen Mapuche-Bevölkerung mit dem Staat. Sie kämpfen um ihr vom Staat geraubtes Land, eine intakte Umwelt und ihre ethnische Anerkennung: Dabei sind sie von Armut, gesellschaftlicher Diskriminierung und staatlicher Gewalt betroffen. Die Kinder der Mapuche sind unter diesen Bedingungen besonders benachteiligt.

Projekt 92010

Hoffnung für La Victoria

Eine Tagesstätte mitten im Armenviertel La Victoria in Chile. Mehr als 200 Kinder im Alter von 3-14 Jahren werden hier liebevoll betreut und gefördert.

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Projekt 92014

Ort der Zuversicht

Eine Tagesstätte als Insel inmitten des tristen Armenviertels Peñalolén in Chile. Kinder aller Altersstufen aus schwierigen Familienverhältnissen werden hier liebevoll betreut und gefördert.

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Projekt 92040

Zukunft für die Kleinsten

Die Tagesstätte „Sobrinitos“ liegt in Agüita de la Perdiz, einem Stadtteil von Concepción. Hier werden 120 Mädchen und Buben ab drei Monaten betreut und gefördert.

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