Spendenshop Suche
Jetzt spenden Pate werden

KINDERNOTHILFE-BLOG

Wir informieren Sie über unsere Projekte und teilen Alltagsgeschichten und persönliche Erfahrungen der Kinder und ihrer Familien. Ausserdem berichten wir über Themen wie Kinderarbeit, Kinderrechte und Kindesschutz sowie aktuelle Trends in der Entwicklungszusammenarbeit.

Viel Spaß beim Lesen!

So hat Ihre Spende 2018 in Chikuni, Sambia geholfen

Die meisten Menschen in den 180 Dörfern der Gemeinde Chikuni, südwestlich von Sambias Hauptstadt Lusaka, leben in extremer Armut von der Subsistenzwirtschaft. Aufgrund schlechter Bodenqualität und immer häufiger auftretenden Wetterextremen (Trockenzeit, sintflutartige Regenfälle) kann die Mehrheit der hier lebenden Bäuerinnen und Bauern kaum genug Nahrung für den Eigenbedarf produzieren. Viele Familienmitglieder sind unterernährt, wobei die Kinder am stärksten davon betroffen sind.

Die extreme Armut führt auch dazu, dass die Kinder vieler Familien von vornherein dazu gezwungen sind, auf den Schulbesuch zu verzichten und durch Arbeit zum Einkommen der Eltern beizutragen. Außerdem gibt es in der Region kaum öffentliche Schulen bzw. ist der Weg zu den wenig Vorhandenen bis zu 20 km lang. Daher besuchen fast 80% der dort lebenden Mädchen und Buben den Schulunterricht gar nicht oder sehr unregelmäßig.

So konnten wir dank unserer Spender helfen:

Chikuni, Sambia: Gesunde Ernährung und Schulbildung stehen im Vordergrund (Foto: Christian Hermanny)

Mit Hilfe von 23 Radioschulen nehmen Kinder und Jugendliche an einem Bildungsprogramm teil, die sonst keine Möglichkeit zu einem Schulbesuch hätten. Dafür wurde ein tägliches Sendeprogramm in Zusammenarbeit mit staatlichen Stellen entwickelt und Bildungsmaterialien erstellt.

Es wurden 150 Unterrichtseinheiten ausgestrahlt, die 2.221 Kinder der Klassenstufen 2, 4, 6 und 7 sowie 527 Erwachsene erreichten. Die Kinder nahmen am Schuljahresende erfolgreich an den staatlichen Abschlussprüfungen teil.

Verbesserung der Ernährungssituation

Um der schwierigen Ernährungssituation und verbreiteten Armut besser begegnen zu können, wurde der Schulunterricht lebensnaher und praxisorientierter gestaltet. Das bedeutet, dass die Kinder und ihre Eltern über landwirtschaftliche Zusammenhänge unterrichtet werden. Somit leistet der Unterricht einen großen Beitrag zur Ernährungssicherung.

Dafür werden in jedem Dorf eine Baumschule und ein Gemüsegarten angelegt. Hinzu kommen Brunnen und Bewässerungsanlagen. Zusätzlich wurden Gartenwerkzeug, Saatgut und Lehrmaterial zur Verfügung gestellt. In jedem Dorf vermitteln zwei LehrerInnen und zwei ExpertInnen den Lehrstoff und setzen ihn mit den Kindern praktisch um.

An die ärmsten Familien wurden in Chikuni 2 Ziegen und 11 Hühner verteilt. Zudem wurden 11.700kg Erdnüsse und 160 Bells of Sugar für das Ernährungsprogramm bereitgestellt.

Die meisten Menschen in den 180 Dörfern der Gemeinde Chikuni, südwestlich von Sambias Hauptstadt Lusaka, leben in extremer Armut von der Subsistenzwirtschaft. Aufgrund schlechter Bodenqualität und immer häufiger auftretenden Wetterextremen (Trockenzeit, sintflutartige Regenfälle) kann die Mehrh[...]

weiterlesen

So hat Ihre Spende 2018 in Mirmali, Indien geholfen

In Mirmali in Bihar, dem ärmsten Bundesstaat Indiens, unterstützen wir fünf Dalit-Dörfer („die Unberührbaren“). Diese liegen am Fluss Koshi und werden in der Monsunzeit immer wieder überschwemmt. Um zu überleben arbeiten die Mitglieder dieser benachteiligten Minderheit unter ausbeuterischen Bedingungen in einer der umliegenden Ziegelbrennereien und beziehen auch ihre Töchter und Söhne in den Arbeitsalltag mit ein. Somit bleibt zahlreichen Dalit-Kindern der Schulbesuch verwehrt.

Vorherrschende Armut und mangelnde Hygiene bringen Krankheiten mit sich: das dreckige Wasser verursacht Durchfall. Infektionen, Malaria und ähnliches treten ebenso oft auf, sodass die Krankheiten den Kindern sehr zusetzen.

So konnten wir dank unserer Spender helfen:

Indien: Schulbesuch statt Arbeit in der Ziegelei (Foto: Jakob Studnar)

In den Projektförderschulen erhielten 413 Kinder einen informellen Unterricht für die Jahrgangsstufen 1-5. Dadurch lernten sie einen routinierten Schulalltag kennen (4 Stunden / Tag rechnen, schreiben lesen) und wurden auf den Übertritt in eine staatliche Schule vorbereitet. 35 Kinder schafften es erfolgreich, auf eine staatliche Schule zu wechseln. Unter den 413 Kindern nahmen 181 Mädchen am Unterricht teil – eine sehr erfreuliche Entwicklung, da den meisten Mädchen noch vor ein paar Jahren im sehr traditionellen Bundesstaat Bildung verweigert blieb.

Zusätzlich wurden 98 junge Frauen auf dem Weg in ein eigenständiges Berufsleben unterstützt, 33 von ihnen eröffneten nach den Berufsbildungsstunden erfolgreich ihre eigene Schneiderei und verdienen nun das 15-16fache im Vergleich zum Lohn in der Ziegelbrennerei.

In den Förderzentren befindet sich auch ein Arzt, der die Kinder im Krankheitsfall mit Medikamenten versorgt. Zudem konnten jedes Monat kostenlose, medizinische Untersuchungen angeboten werden, zu denen insgesamt 587 Mädchen und Buben kamen.

In Mirmali in Bihar, dem ärmsten Bundesstaat Indiens, unterstützen wir fünf Dalit-Dörfer („die Unberührbaren“). Diese liegen am Fluss Koshi und werden in der Monsunzeit immer wieder überschwemmt. Um zu überleben arbeiten die Mitglieder dieser benachteiligten Minderheit unter ausbeuterisch[...]

weiterlesen

So hat Ihre Spende 2018 in Carrefour, Haiti geholfen

Haiti ist ein Land mit nur schwachen staatlichen Strukturen, das unter einer großen politischen und wirtschaftlichen Instabilität leidet. Zudem wird das Land immer wieder von verheerenden Naturkatastrophen (2010 Erdbeben, 2016 Hurrikan “Matthew”) heimgesucht. Hohe Arbeitslosigkeit, eine unsichere Ernährungslage und große Armut kennzeichnen die schwierigen Lebenssituation der meisten Menschen, in der Bildung keinerlei Priorität hat. Es gibt viel zu wenige kostenlose, öffentliche Schulen, und auch die Qualität des Unterrichts ist mehr als dürftig. Außerdem sind viele Familien darauf angewiesen, dass ihre Töchter und Söhne zum Familieneinkommen beitragen.

In Carrefour, der zweitgrößten Stadt Haitis, sind die Folgen der Naturkatastrophen nach wie vor spürbar und die Armut besonders hoch, da Infrastruktur, Erwerbsmöglichkeiten und qualitativ hochwertige Bildungsangebote fehlen. Große Teile der Bevölkerung leiden unter chronischer Unterernährung und die medizinische Versorgung ist völlig unzureichend (ein Arzt ist für 7000 Menschen zuständig). Jedes zweite Kind kommt schon mit Merkmalen der Unterernährung auf die Welt. Die Kindersterblichkeit ist sehr hoch: 69 je 1000 Kinder sterben vor ihrem fünften Lebensjahr. Allein 42,3% der Bevölkerung haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser.

So konnten wir dank Ihrer Spende helfen:

Haiti: In der wieder aufgebauten École Saint François de Salle ist Lernen wieder möglich. (Foto: Jürgen Schübelin)

In der École Saint François de Salle, die bei dem Erbeben 2010 völlig zerstört, danach mit Unterstützung der Kindernothilfe erdbebensicher wieder errichtet wurde, können Kinder die komplette Schullaufbahn vom Kindergarten bis zur Matura absolvieren. Durch die staatliche Anerkennung der Schule qualifiziert der Schulabschluss für eine mögliche universitäre oder berufliche Ausbildung.

Letztes Jahr wurden 1.247 Schüler unterrichtet, die vier Leistungskontrollen wurden von allen zufriedenstellend absolviert und alle Schüler des 9. Jahrganges bestanden die offiziellen Prüfungen und damit den Übergang in die weiterführende Schule.

Zudem erhielten alle Kindern3 warme Mahlzeiten und 2 Snacks pro Woche. Auch die entsprechende medizinische Versorgung inkl. regelmäßiger Impfkampagnen für alle Kinder konnte gewährleistet werden.

Haiti ist ein Land mit nur schwachen staatlichen Strukturen, das unter einer großen politischen und wirtschaftlichen Instabilität leidet. Zudem wird das Land immer wieder von verheerenden Naturkatastrophen (2010 Erdbeben, 2016 Hurrikan “Matthew”) heimgesucht. Hohe Arbeitslosigkeit, eine unsich[...]

weiterlesen

So hat Ihre Spende 2018 in Moro, Peru geholfen

Peru wurde im März 2017 wochenlang von Unwettern mit nie dagewesenen Regenmassen heimgesucht. Im ganzen Land wurden Häuser von 72.000 Menschen zerstört, insgesamt litten etwa 600.000 Peruaner unter den Folgen des Unwetters: Hunger, Durst, zerstörte Infrastruktur und mangelnde Hygiene. Zehntausende Menschen wurden infolge dessen obdachlos und standen vor dem Nichts.

So konnten wir dank Ihrer Spende helfen:

Peru: Wiederaufbau nach den verheerenden Überschwemmungen (Foto: Jürgen Schübelin).

Im ländlichen Distrikt Moro im Norden Perus konnten durch Soforthilfemaßnahmen 600 Familien mit dem Notwendigsten wie Nahrungsmittel, Wasser, Hygieneartikel und Medikamente versorgt werden.

In der Folge konnten 43 der zerstörten Häuser, die aufgrund ihrer traditionellen regionstypischen Lehmziegelbauweise den Überschwemmungen und Schlammlawinen nicht Stand halten konnten, wiederaufgebaut werden.

Peru wurde im März 2017 wochenlang von Unwettern mit nie dagewesenen Regenmassen heimgesucht. Im ganzen Land wurden Häuser von 72.000 Menschen zerstört, insgesamt litten etwa 600.000 Peruaner unter den Folgen des Unwetters: Hunger, Durst, zerstörte Infrastruktur und mangelnde Hygiene. Zehntausen[...]

weiterlesen

So hat Ihre Spende in Sulawesi, Indonesien geholfen

Die indonesische Insel Sulawesi wurde heuer von einem verheerenden Tsunami und Folgeerdbeben heimgesucht und hinterließ gravierende Spuren: 300.000 Überlebende ohne Obdach, 67.000 unbewohnbare Häuser, 2.700 beschädigte Schulen und 20 wichtige Gesundheitseinrichtungen. Auch die Wasserversorgung war tagelang außer Funktion.

Zurück blieben Tausende von Menschen schwer traumatisiert, darunter rund 50.000 Kinder, die dringend Hilfe und besondere Unterstützung benötigten.

So konnten wir dank Ihrer Spende helfen:

Indonesien: In Child Friendly Spaces können Kinder nach der Katastrophe einfach nur Kind sein (Foto: Karl Andersson).

Durch Soforthilfemaßnahmen konnte ein provisorisches Kinderzentrum, ein sogenannter Child Friendly Space, errichtet werden, in dem 40 Kindern unmittelbare Unterstützung durch fachkundiges Personal ermöglicht wurde. So konnte den Mädchen und Buben ein geschützter Raum geboten werden, den sie brauchen, um ihre traumatischen Erlebnisse zu verarbeiten. Sie erhielten psychosoziale Unterstützung, regelmäßige Mahlzeiten und die Möglichkeit eines halbwegs geregelten Tagesablaufes, der dabei hilft, ihre Ängste durch gemeinsames Spielen zu überwinden.

Zudem wurde im krisengebeutelten Palu-Distrikt ein 2-Tages-Traumaworkshop zu Kinderrechten, Einführungen zum Thema Trauma, Selbstversorgung und behutsamen traumalösenden Übungen für 565 Pädagogen abgehalten.

Die indonesische Insel Sulawesi wurde heuer von einem verheerenden Tsunami und Folgeerdbeben heimgesucht und hinterließ gravierende Spuren: 300.000 Überlebende ohne Obdach, 67.000 unbewohnbare Häuser, 2.700 beschädigte Schulen und 20 wichtige Gesundheitseinrichtungen. Auch die Wasserversorgung w[...]

weiterlesen